Heute ist in der Süddeutschen Zeitung ein grossartiger Artikel über den 1. FC Kaiserslautern sowie seine Bedeutung für die Pfalz im Allgemeinen und Klautern im Speziellen. Online gibts den Artikel hier: Am Ende der Saison.
Der Artikel enthält einen wunderbaren Abschnitt, wo ich mir vor lauter Kopfnicken fast den Hals ausgerenkt hätte.
Die Misere hat wohl auch mit der Bedeutung zu tun, die dieser Verein für die Stadt hat. Um das zu begreifen, muss man durch die Fußgängerzone gehen, die so trist und austauschbar ist, wie Fußgängerzonen mittelgroßer Städte es oft sind; man muss dieses Rathaus sehen, einen schmucklosen Turm, den man ständig im Blickfeld hat. Man muss begreifen, dass die Stadt mit ihren 100.000 Einwohnern außer dem FCK nicht viel hat, das sie bedeutsam, bekannt und auf den ersten Blick liebenswert machen könnte.
Am Ende des Artikels kommt auch noch der Vizepräsident der TU Kaiserslautern, Kollege Litz, zu Wort (wieso auch immer):
Von seinem Büro im zwölften Stock aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Dach. Er geht einmal im Halbkreis auf dem Dach herum und erklärt den Campus: dort das Audimax, da das Institut für Verbundstoffe, rundherum der Pfälzer Wald.
Oft sind halt nur Aussenstehende empfänglich für die ganze Wahrheit während andere den (pfälzer) Wald vor lauter Bäumen nicht sehen wollen.
Und wieder mal hat Wordpress beim Update die ganze Installation zerschossen, obwohl ich mich peinlichst an die Upgrade-Anleitung gehalten hab. Sogar mit allen deaktivierten Plugins und Standard-Theme läuft es nicht - nur eine freundliche leere Seite begrüßt mich:
Man muss dazu sagen, dass dieser Spot wirklich im ZDF als Wahlwerbung lief. Titanic hatte vorher die Werbezeit an den “sehr sehr guten” Billigflieger HLX verkauft und machte gnadenlos Schleichwerbung dafür.
Lustige Gedichte und Anekdoten über die “schönsten” Tage seines Lebens von “Dr.” Gsella.
Texte aus der Titanic
Titanic-weltweit über die Maddie-Aktion inklusive böser E-Mails von US/Irland-Bürgern in original und vollkommen originalgetreuer Übersetzung.
Zur Zugabe nochmals Gedichte und die Geschichte von “Rolf Ranickie”:
Martin Sonneborn kam irgendwie in den Besitz der Geheimnummer von Marcel Reif-Ranicki. Nachdem er ihn mehrmal mit verstellter Stimme nach Literaturempfehlungen gefragt hatte, entschlossen sie sich in Titanic eine Kleinanzeige aufzugeben, in der Rolf, der blinde rollstuhlfahrende Stripper, seine Dienste anbot. Natürlich mit der Telefonnummer von Ranicki darunter. Daraufhin haben wohl eine Menge Leute bei ihm angerufen. Ein Leser hat sich fürchterlich beschwert, dass ihn Rolf in eine Diskussion über die ethisch-moralische Vertretbarkeit blinde Rollstuhlfahrer strippen zu lassen verwickelt hat, der er sich rethorisch auf keine Weise gewachsen fühlte.
und ne ganze Menge mehr, die ich wohl schon vergessen hab.
Und das ganze für 12 Euro. Da können sich andere mal ne ganz grosse Scheibe von abschneiden. Also wer noch die Gelegenheit hat, sich das anzugucken, tue das bitte!
Das Lachereignis der gehobenen Spitzenklasse. Bitte kommen Sie alle! Und bringen Sie Frauen mit!
Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mal besser wird - das scheint nämlich quasi ein Zelt zu sein.
Achja, und zum Schluss noch was, was ich eben zufällig in meinem Verlauf entdeckt hab. Die URL des Titanic-RSS-Feeds ist: http://www.titanic-magazin.de/ich.war.bei.der.waffen.rss
Heute war ich mit Marc in der Allianz-Arena um Bayern gegen Bochum zu gucken. Ja ich weiss: Absolutes Spitzenspiel, aber sonst war alles restliche in der Saison ausverkauft. Zumindest bis auf das Spiel gegen diesen spanischen Dorfverein (wenn das jetzt Jan nicht zu nem Kommentar motiviert, weiss ich es auch nicht mehr :-) ).
Durch die hochkompetenten Kommentare von Stammtischfußballern hinter uns, gab es das nötige Hintergrundwissen gratis dazu: “Der Pass war ja jetzt mal total bescheuert! Oh Gott, schon wieder der Lucio! Da liegt der Toni schon wieder im Dreck!”
Jetzt gibts noch ein paar Bilder. Auf einem ist auch Gotzhein mit drauf bzw. sein ForschungsFrickelprojekt ;-).